anlive 17. November 2019

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Elpersdorferinnen und Elpersdorfer und auch darüber hinaus, die Kultur eines Volkes erkennt man daran, wie es mit seinen Toten umgeht. Dieses Wort stammt nicht von mir, sondern es sprach vor etwa 2.500 Jahren der griechische Staatsmann Perikles. Ein kluger Satz und ein wichtiger Satz. Gerade an einem Tag wie dem heutigen - dem Volkstrauertag. Die Gefallenen nicht Vergessen überantworten. Die Namen wieder sichtbar machen. Ihnen allen ein ehrenvolles Gedenken geben. Keiner von ihnen hat sich schuldig gemacht. Höhere Gewissenlosigkeit, der sie folgen mussten, nahm ihnen das junge Leben. Fahrt übers Land und schaut euch die Gedenkstätten an ! Welche Zahl an Opfern hatten selbst kleine Gemeinden zu beklagen ! Wie heißt es in einem Lied: „ Sag mir wo die Männer sind, sag mir wo die Soldaten sind, sag mir wo die Gräber sind, wo sind sie geblieben. Wann wird man je verstehen, wann wird man je verstehen “ Die Kirchengemeinde Elpersdorf mit Pfarrer Müller und im Verbund mit der Militär- und Kriegerkameradschaft Elpersdorf hat vorbildlich gehandelt. Mit der Restaurierung des Ehrenmales wurde ein würdiges Beispiel gegeben. Ich schätze mich glücklich, dass ich Mitinitiator sein durfte und gerne eine finanzielle Unterstützung leistete. Es war mir eine Herzensangelegenheit. Und noch einmal: Die Kutur eines Volkes erkennt man daran, wie es mit seinen Toten umgeht. In Elpersdorf wurde dieser Satz denkwürdig in die Tat umgesetzt !

 

Im Gedenken Friedrich Hilterhaus